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Vorwort

LARP ist die Abkürzung eines englischen Begriffes und heißt Live Action RolePlay - also reales Rollenspiel. Bei einem LARP spielen die Teilnehmer das, was sie sonst nur in Büchern lesen, in Geschichten hören oder in Filmen sehen können. Wir erwecken in unserer Fantasy-Welt Zwerge und Elfen, Magier und heldenhafte Schwertkämpfer, aber natürlich auch harte Orks und finstere Schurken zum Leben. Wir erleben spannende Abenteuer, lösen knifflige Rätsel, bestehen schwierige Kämpfe oder sitzen einfach nur gemütlich beisammen.
Da nun das Stichwort Kampf gefallen ist: Im LARP gibt es tatsächlich Kämpfe, aber LARP ist kein Kampfsport. Hier kommt es nicht darauf an, andere Spieler real zu bezwingen oder gar zu verletzen. Hier geht es darum, sich selbst und den anderen eine gute Show zu liefern. Daher ist beim LARP-Kampf auch Körperkontakt strikt verboten, es sei denn, die Spieler haben das untereinander abgesprochen und prügeln sich nicht wirklich. Auch verwenden wir keine richtigen Waffen. Beim LARP werden ausschließlich Polsterwaffen aus Schaumstoff mit Latexüberzug verwendet. Sicherheit ist dabei oberstes Gebot. Natürlich, das soll hier nicht verschwiegen werden, kann es trotzdem einmal zu Verletzungen kommen. Aber das gilt ja eigentlich für jedes Spiel, bei dem man seinen Körper einsetzt. Letztlich sind LARPs aber recht sicher, nicht zuletzt, weil die verwendeten LARP-Waffen von der Spielleitung vor ihrem Einsatz einer strengen Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden.
Auch zum Thema Magie müssen wohl einige Worte gesagt werden. Es stimmt schon, dass auf LARPs sehr oft magische Rituale durchgeführt oder Dämonen beschworen werden. Aber das ist eben Rollenspiel und hat nicht das Geringste mit Teufelsverehrung, schwarzen Messen oder Ähnlichem gefährlichen Unsinn zu tun. Die Rollenspiel-Interessengemeinschaft Albain distanziert sich ausdrücklich von solchem Unfug. Ein Märchen ist nun einmal nicht spannend ohne böse Hexe, einen bösen Zauberer oder andere finstere Unholde. Und wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, zaubern zu können. Im LARP sind die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie klar. Man braucht also nichts zu befürchten, sondern kann sich sicher sein, dass alles nur "Theater" ist.
Überhaupt kann LARP eigentlich so verstanden werden: als Theater, in dem die Schauspieler nur für sich selbst spielen. Und das macht auch den Spaß an der Sache aus. Für ein paar Tage schlüpft man mal in eine andere Haut, zieht sich ein stimmungsvolles Kostüm an, spricht wie ein Edler oder wie ein Bauer aus dem Mittelalter, spielt den zerstreuten Magier, der immer die Zaubersprüche durcheinander bringt, oder den frechen Kender, der immer irgendwelche Dinge "findet", die andere noch gar nicht verloren haben. LARP ist Spaß und aktive Kultur.

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Letzte Änderung: 29. Mai 2003 - © Science and Fantasy 2003>